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Die Oboe

Das Instrument ist leicht kegelförmig, das heißt der Kopfteil ist kleiner als der Fuß des Instruments. Das Mundstück der Oboe wird kurz „Rohr“ genannt. Das Holz dafür stammt aus Südfrankreich und Kalifornien, wo es auf Plantagen extra für Oboen angebaut wird. Oboenrohre sind sehr empfindlich, daher müssen sie sehr vorsichtig behandelt werden. Vor Gebrauch weicht der Oboist sein Rohr in Wasser ein, um damit spielen zu können. Da der Klang der Oboe stark von dem „Rohrblatt“ abhängt, lassen sich die Oboisten dieses Rohrblatt mit viel Zeit und Sorgfalt von einem Instrumentenbauer herstellen.

Im Mittelalter gab es verschiedene Formen wie die Pommer oder die Schalmei. Daraus entstand im Barock die Oboe. Die Barockoboe hatte zunächst sieben Grifflöcher und zwei Klappen. Im Laufe der Zeit wurde sie von Holzblasinstrumentenbauern weiterentwickelt.

Die früheste Abbildung eines Vorgängers der Oboe stammt aus dem Jahre 3000 vor Christus. Schon während der Antike gab es oboenähnliche Instrumente wie den griechischen Aulos oder die römische Tibia. Die Bibel erwähnt ein Instrument namens Chalil. Dieses wurde im Tempel eingesetzt und den Überlieferungen nach in ganz Jerusalem gehört. Dieses Instrument muss den heutigen Oboen auch ähnlich gewesen sein.