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Der Kontrabass

Der Kontrabass ist das tiefste und größte Streichinstrument. Es kommt nicht nur im Sinfonieorchester vor, sondern auch im Jazz und Rock ’n’ Roll. Normalerweise hat der Kontrabass wie alle Streichinstrumente vier Seiten, manchmal gibt es aber Kontrabässe mit einer fünften Saite, da bei vier Saiten nach unten ein paar Töne fehlen, die man im Orchester oft braucht.

Der Orchestermusiker sitzt auf einem erhöhten Stuhl (ähnlich wie ein Barhocker), während die Bassisten im Jazz meistens stehend spielen. Im Orchester wird der Bass wie die anderen Streichinstrumente mit einem Bogen gespielt und ab und zu werden die Saiten auch mit den Fingern gezupft, was Pizzicato genannt wird. Im Jazz werden die Saiten hauptsächlich gezupft und nur selten gestrichen.

In der Wiener Klassik (das war die Zeit von Haydn, Mozart und Beethoven) war der fünfsaitige Kontrabass weit verbreitet. Zahlreiche Konzerte wurden für den so gestimmten Kontrabass geschrieben.

Im 19. Jahrhundert gab es in französischen Orchestern auch vergrößerte Bauformen des Kontrabasses (die waren bis zu 4 Meter hoch!!), die mehr Töne spielen sollten: Die 3-saitigen Oktobässe. Um das Instrument zu spielen, musste der Musiker auf ein Podium steigen, mit dem das Instrument fest verbunden war. Die Griffe wurden nicht mit den Fingern, sondern mit Hebeln und Pedalen ausgeführt.