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Die Geschichte des Cello

Ludwig van Beethoven war einer der ersten Komponisten, der das Cello als Soloinstrument einsetzte. Auch heute sieht das Cello noch fast genauso aus wie vor 300 Jahren

Wie die Bratsche, ist auch das Cello vor etwa 450 Jahren entstanden. Am Anfang konnte ein Cello auch drei, fünf oder sechs Saiten haben, doch mit der Zeit gab es fast nur noch viersaitige Celli. Antonio Stradivari entwickelte Celli, deren Form und Größe für alle ein Vorbild waren und in der Cellogeschichte hat sich das Aussehen des Instrumentes nur geringfügig verändert. Auch heute sieht das Cello noch fast genauso aus wie vor 300 Jahren.

Neu hinzu kam vor 200 Jahren nur noch der Stachel, der es dem Musiker ermöglicht, das Instrument auf den Boden zu stellen. Vorher musste er das Instrument mit den Beinen festhalten. Im Orchester spielte das Cello anfänglich nur die Begleitung der Melodie, die von hohen Instrumenten, gespielt wurde. Zusammen mit dem Cembalo, der Orgel oder der Laute bildete das Cello die Bassgruppe und es bekam meistens nicht mal einen eigenen Platz in den Noten. In der Klassik entwickelte sich das Cello als Soloinstrument.

Zum Beispiel schrieb Ludwig van Beethoven ein Konzert für Solocello und Orchester. Beethoven hat auch die Rolle des Cellos im Orchester verändert. Bis dahin war das Cello auch hier oft nur Begleitung und mit dem Kontrabass zusammen gefasst.

Beethoven komponierte als erster für die Cellogruppe eine eigene Stimme, die an manchen Stellen auch solistisch gespielt wird. In der Modernen Musik sind den Ideen keine Grenzen gesetzt. Das Cello hört man im Jazz, in Rock- oder Popmusik genauso wie im Argentinischen Tango.