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Die Geschichte der Bratsche

Die Bratsche (Viola) ist etwas größer und klingt wegen ihrer längeren Saiten auch ein wenig tiefer als die Geige (Violine)

Die ältesten Bratschen, von denen wir wissen, gab es schon im 16. Jahrhundert, alsovorca. 450 Jahren. Sie wurden von dem Geigenbauer Gasparo da Salò gebaut. Nach und nach wurde die Bratsche fester Bestandteil im Sinfonieorchester, wo sie noch heute eine wichtige Rolle spielt.

Als Soloinstrument war die Bratsche lange nicht so beliebt, denn sie war einfach zu groß und die Spieler mussten sich sehr anstrengen und die Finger weit auseinander ziehen, um das Instrument zu spielen. Ab 1740 wurde das Instrument kompakter gebaut. Bis 1840 entstanden etwa 140 Konzerte für Bratsche. Besonders wichtig wurde die Bratsche in der Kammermusik. Zum Beispiel im Streichquartett, bei dem die Bratsche zusammen mit Geige, Violoncello und Kontrabass musiziert.

In der Romantik und der Moderne war die Bratsche als Soloinstrument nicht mehr so wichtig, und so wurden nur ganz wenige Stücke für sie komponiert. Nur im Orchester behielt das Instrument seinen festen Platz.