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Geschichte der Klarinette

Die Entstehungsgeschichte der Klarinette  begann  schon im Alten Ägypten. Die Klarinette wie wir sie heute kennen, entwickelte der deutsche Instrumentenbauer Johann Christoph Denner um 1700 aus dem Chalumeau (Aussprache: [ʃalyˈmoː], Mehrzahl: Chalumeaux - aus franz. Chalumeau, "Schalmei/Rohrblattinstrument", das auf altgr. κάλαμος kalamos „Halm, Rohr“ zurückgeht), einem Holzblasinstrument mit einfachem Rohrblatt. Da das Chalumeau nur tiefe Töne gut spielen konnte, brachte Denner am oberen Ende des Rohres eine Zusatzklappe zum Überblasen an, um auch höhere Töne spielen zu können.

Vor rund 200 Jahren entwickelte der russische Klarinettist Iwan Müller ein Polster aus Leder, das das Loch luftdicht abdeckte. Außerdem fügte er der Klarinette weitere Klappen und Grifflöcher hinzu: Das Instrument hatte nun sechs Löcher und 13 Klappen und konnte nun ganz viele Töne problemlos spielen.

40 Jahre später ordnete der Instrumentenbauer Theodor Böhm, die Klappen und Grifflöcher neu an – von da an sah die Klarinette so aus, wie sie heute im Orchester zu sehen ist.