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Geschichte des Fagott

Ab Mitte des 16. Jahrhunderts gab es schon Vorläufer des heutigen Fagotts. Das waren die so genannten Dulziane, Holzblasinstrumente, die aus einem Stück bestanden, zwei Klappen hatten und auch schon mit einem Doppelrohrblatt gespielt wurden.

Etwa einhundert Jahre später in der Fagottgeschichte, im 17. Jahrhundert, entstand dann das Barockfagott. Es bestand aus vier Teilen und besaß vier Klappen. Da die Musiker das doch sehr lange Instrument nun auseinanderbauen konnten, war es auch einfacher zu transportieren. Während der folgenden zweihundert Jahre bekam das Instrument nun weitere Klappen, um das Spielen von chromatischen Tönen auch in hohen Lagen zu erleichtern.

Die Instrumentenbauer Johann Adam Heckel und Carl Almenräder entwickelten schließlich das „Heckel-Fagott“ mit einem besonderen Griffesystem, welches das Spiel des Instrumentes insgesamt erleichterte.