Aufbau und Funktion des Horns
Ein Horn ist grundlegend eine etwa kreisrund gebogene Röhre mit herausragendem Mundrohr zur Aufnahme des Mundstücks und Schallstücks
Das Horn ist ein Blechblasinstrument und Bestandteil eines jeden Orchesters (Zu sehen auf dem Bild). Der Klang des Horns ist tiefer als der Klang der Trompete und höher als der Klang von Posaune und Tuba. Zu finden ist das Horn in vielen Bereichen der Musik sowie in der Jagd als Signal (das macht die Verständigung der Jäger auf weiten Entfernungen möglich). Ein Horn ist grundlegend eine etwa kreisrund gebogene Röhre mit herausragendem Mundrohr zur Aufnahme des Mundstücks und Schallstücks, das bei Verwendung von Ventilen in seiner Länge während des Musizierens verändert werden kann.
Es gibt aber nicht nur das typische Horn, welches im Orchester gespielt wird sondern noch das Waldhorn,ebenso die Parforce-Hörner, Jagdhörner und Fürst-Pless-Hörner, benannt nach dem Oberjägermeisters Kaiser Wilhelms I.). Sie alle kommen aus dem Jagdbereich, klingen aber trotzdem verschieden.
Auch gibt es das Wiener Horn, welches heute noch bei den Wiener Philharmonikern eingesetzt wird (dieses hat spezielle Pumpventile und ein besonderes Mundrohr). All diese Hörner unterscheiden sich in der Anzahl der Ventile, ein wenig im Äußeren und haben größtenteils verschiedene Grundstimmungen (der Klang der Töne). In Wien besteht bei den Wiener Philharmoniker noch die Tradition des einfachen F-Horns mit speziellen Pumpenventilen und aufgesetztem kreisrund gebogenem Mundrohr.
Geschichte des Horns
So wird das Instrument vom Hornisten beim Spiel gehalten
Es ist anzunehmen, dass das Horn eines der ältesten Instrumente ist. Ursprünglich wurde das Instrument aus den Hörnern von Ziegen, Schafen, Rindern und anderen Tieren mit Hörnern gemacht. Dabei wurde ein Loch in die Spitze oder Seite gebohrt in das man dann blasen konnte. So stellte man auch fest, dass der Ruf eines Horns auch von weit weg zu hören ist und man erkannte den Nutzen des Horns bei der Jagd.
Um 1500 kam man dann auf die Idee, Hörner aus Messingblech herzustellen. 1753 entwickelte der Dresdner Hornist Anton Joseph Hampel eine Stopftechnik, die es den Hornisten ermöglicht, sowohl tiefe als auch sehr hohe Töne zu spielen. Dabei wird die Hand in den Trichter gestopft (Das siehst du auf dem ersten Bild). Diese Entdeckung war ein großer Fortschritt für das Hornspiel. Diese Technik erfordert allerdings sehr viel Übung, da sich durch das Stopfen auch die Klangfarbe (ob es hell oder dunkel klingt) verändert. Das muss dann ausgeglichen werden. Zu dieser Zeit wurde das Kesselmundstück zum Trichtermundstück, das einen sehr viel weicheren Klang erzeugt. Mit der Zeit veränderte sich auch der Trichterumfang und es kamen kleine Aufsatzstücke hinzu, welche das genaue Stimmen der Instrumente ermöglicht.
Die bis jetzt letzte Veränderung war die Einführung zweier Ventile um 1813. Durch Herunterdrücken des ersten Ventils (zu sehen auf dem zweiten Bild) kann der Naturton um einen ganzen Ton erniedrigt werden, dass heißt er wird tiefer und klingt dunkler. Das zweite Ventil führt zur Verminderung eines halben Tons. Später wurde noch ein drittes Ventil zugefügt. Nun kann der Naturton um anderthalb Töne vertieft werden.
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